15 Jahre jura2000 Landkultur e.V. | zurück |
 Große JubiläumsfeierAm 23. Oktober feierte der Verein „jura2000 Landkultur“ in Paulushofen sein 15-jähriges Bestehen. Dabei erwartete die zahlreich erschienen Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen und kabarettistischen Höhepunkten. Der Andrang im Landgasthof Euringer in Paulushofen war so groß, dass selbst eilig herbeigeschaffte zusätzliche Tische und Stühle nicht mehr ausreichten. Die vielen Bürger aus den jura2000-Gemeinden, die zu Jubiläumsfeier gekommen waren, fanden gar nicht alle Platz im großen Saal. Im Eingangsbereich konnten sich die Gäste anhand von Zeitungsausschnitten und Artikeln über vergangene Projekte und Veranstaltungen der Arbeitskreise des Vereins informieren und dabei die „Tillykugel“ probieren – den hochprozentigen Werbeträger von jura2000.
Vereinsvorsitzende Gertraud Seitz begrüßte als prominente Gäste die Landräte Albert Löhner und Anton Knapp und den Landtagsabgeordneten Albert Füracker. Landrat Franz Xaver Uhl, der in der Vergangenheit viel für den Verein geleistet hat, war leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Als Moderator führte der Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich mit viel Witz durch den Abend. |
 Rückblick und Zukunftsvisionen Nach einer musikalischen Einstimmung auf den Abend blickte Gertraud Seitz noch einmal zurück auf die vergangenen 15 Jahre „jura2000 Landkultur“. Dabei nannte sie die Stärkung der regionalen Identität, die Verbreitung des Wissens über Vergangenheit und Gegenwart, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die Verbesserung der regionalen Wirtschaftskreisläufe als Kernaufgaben des Vereins. Die Stärkung der Heimat im Zeitalter der Globalisierung wird in Zukunft eines der Hauptanliegen von „jura2000 Landkultur“ sein, wobei Seitz auch auf die verstärkte Zusammenarbeit mit der Regionalentwicklungsorganisation Altmühl-Jura setzt . Wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden heute ist, stellte auch Landrat Albert Löhner, einer der Gründerväter des Vereins, in seiner Rede heraus. Anfangs habe es viele Rivalitäten gegeben. „Heute klappt die Kooperation und Zusammenarbeit hervorragend. Aber auch die weiteren Herausforderungen, die noch auf uns zukommen, sind riesig“, betonte er. Vor allem der Wandel im Agrarsektor wird die Region in Zukunft vor wichtige Aufgaben stellen. |
 Musik und Kabarett Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgten die Obermässinger Musikanten, die Dietfurter Saitenmusik und die Staufersbucher Sänger mit abwechslungsreichen Stücken. Ein kabarettistisches Schmankerl stellte der Auftritt des Breitenbrunners Josef Köstler als "Bruder Jurasius" dar, der die letzten Jahre im Stil einer Fastenpredigt noch einmal Revue passieren ließ, wobei einige Honoratioren ihr Fett weg bekamen. Den Abschluss des gelungenen Abends bildeten zwei Kabarettprogramme, „Schoit'n Gsangl“ und die „Saumoak EMannzen“, die vom Publikum begeisterten Applaus erhielten. |
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